Die „erste hilfe für freie“ geht 2014 in die zweite Runde

Nach dem schönen Erfolg der ersten „ersten hilfe für freie“ geht die Weiterbildungsreihe für freie JournalistInnen Anfang 2014 in die zweite Runde. Den Auftakt macht wieder eine Podiumsdiskussion, bei der es um die Bezahlung von Freien gehen wird, sowie um die Frage, ob Gratis-Schreiben à la Huffington Post eine Bedrohung für Freie darstellt.

Bei der Weiterbildungsreihe gibt es zwei verschiedene Formate: Zum einen Informationsveranstaltungen, zum anderen interaktive und praxisorientierte Workshops. Hier die Inhalte:

Informationsveranstaltungen:

  • Steuer und Sozialversicherung für freie JournalistInnen
  • Informationen zum Kollektivvertrag sowie zu arbeitsrechtlichen Fragen

Workshops:

  • Geschichten in die Medien bringen:
    Wie bringe ich meinen Artikel am besten an? Wie trete ich am besten gegenüber AuftraggeberInnen auf? Praxisnah werden Verkaufssituationen simuliert und von den TeilnehmerInnen durchgespielt. Das Feedback des Trainers/der Trainerin soll dazu beitragen, das eigene Auftreten gegenüber neuen wie bestehenden AuftraggeberInnen und damit auch die Auftragslage zu verbessern.
  • Besser Honorare verhandeln:
    Bei diesem Workshop dreht sich alles ums Geld. Praxisorientiert werden Honorarverhandlungen simuliert, die Teilnehmenden erhalten wertvolles Feedback, um bei zukünftigen Verhandlungen besser auszusteigen.
  • Zweiteiliges Coaching „Produktiv mit Kritik umgehen“
    Viele Freie kennen das: Man hat eine Geschichte abgegeben und bekommt ein diffuses oder gar negatives Feedback und bleibt damit alleine. Im Rahmen des Coachings können die TeilnehmerInnen üben, wie sie mit solchen Rückmeldungen produktiv umgehen können: Wo lagen die Probleme? Was kann ich daraus lernen, um das nächste Mal eine bessere Geschichte zu schreiben? Wie kann ich es gut wegstecken, sollte ich zu dem Schluss kommen, dass die Kritik unbegründet war?
  • Praktische Computer-Programme und Tools für Freie:
    Wer nicht mehr in einen Redaktionsalltag eingebettet ist, muss sich oft selbst erarbeiten, welche neuen praktischen Tools und Programme es für die journalistische Arbeit gibt. Zugleich sind freie JournalistInnen nicht mehr in Firmennetzwerken und können sich dort verwendete teure Programme oft nicht leisten. Einige nützliche und kostenlose oder kostengünstige Programme werden vorgestellt und vor Ort ausprobiert.

Preis
Für die Veranstaltungen wird ein Unkostenbeitrag in der Höhe von 10 Euro eingehoben. Es gibt Getränke und Verpflegung, Mittagessen in Wochenendblöcken nicht inbegriffen.

Termine
Das vollständige Programm finden Sie ab 1. Januar 2014 unter www.fjum-wien.at/wp/ehff sowie unter https://www.facebook.com/fjumwien.




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