… Diskussion über Transparenz im Journalismus

Diskurs ist notwendig, um die Spezifika der österreichischen Medienlandschaft auch im Hinblick auf „Marktentwicklung durch missglückte Medienpolitik“ (Kaltenbrunner, Karmasin, Kraus, Zimmermann, Der Journalisten-Report, 2007, 41) verstehen – und in kleinen Schritten ja vielleicht auch verändern zu können.

Am 1. Dezember veranstalten der Österreichische Presserat und das Salzburger Kuratorium für Journalistenausbildung eine Diskussion über Transparenz, zuerst wird über Transparenz in Medienunternehmen geredet, mit Harald Fidler, Publizistik-Emeritus Wolfgang Langenbucher, Österreich-GF Oliver Voigt und Florian Philapitsch, stv. Vorsitzender der KommAustria, neben Grundsätzlichem angekündigt auch Aktuelles über #Inserate, und da wird es wohl auch um #Ainetter und #Failmann gehen.

Im zweiten Panel über Transparenz im Journalismus diskutiert in einer Runde mit Helge Fahrnberger, Initiator vom ganz empfehlenswerten Medienwatchblog Kobuk!, SN-CR Andreas Koller und Christian Rainer auch Anette Novak, die Chefredakteurin von Norran. Norran ist eine schwedische Tageszeitung, die zuletzt mit ihrem „Open Newsroom“ für Aufmerksamkeit sorgte und ganz generell Crowdsourcing klug einsetzt. 

Zur Auseinandersetzung mit dem Thema Transparenz aus wissenschaftlicher Perspektive lesenswert: Die Arbeiten von fjum Vorstandsmitglied Klaus Meier. Einen Überblick über Klaus Meiers Studie zu Transparenz und Vertrauen im Journalismus gibt es in Klaus‘ Blog zu seinem Journalistik-Lehrbuch (gleich noch eine Empfehlung zur Lektüre dieses Buches, informativ, gut geschrieben, gerade aktualisiert).

Und wer sich für die Umsetzung interessiert und wissen möchte, wie Crowdsourcing als Mittel der „angewandten Transparenz“ gezielt in Redaktionen eingesetzt werden kann, dem können auch etwas empfehlen: Am 18. Jänner beim fjum-Workshop „Crowdsourcing – Die Weisheit der Massen nutzen“ mit David Röthler dabei zu sein.




Die Kommentarfunktion ist geschlossen.