Erfahrungsbericht: Bloggen mit WordPress

Uta Michaeler

Aller Anfang ist schwer. Das weiß ich noch nicht, weil ich beim Aufbau der drei verschiedenen WordPress-Seiten, mit denen ich bisher gearbeitet habe, wenn überhaupt, nur marginal beteiligt war. Und hier lehrt mich Peter Berger im fjum-Kurs Bloggen mit WordPress gleich die erste, besonders wichtige Lektion: wo und wie ich meinen Blog aufsetze, hängt davon ab, was ich damit vorhabe – will ich nur Texte, auch Soundfiles oder gar eigene Videos posten?

Das klingt prinzipiell logisch, aber sich zurechtzufinden im Dickicht von verschiedenen Hostern, Domainanbietern, „fertigen“ Diensten, mit oder ohne Bezahlsystem; das ist genau das, wobei Peter Berger hilft. Dass es einen gravierenden Unterschied gibt zwischen wordpress.com und wordpress.org, erklärt er ebenfalls. Ich benutze beide Systeme und erst jetzt ist mir klar, was ich da eigentlich genau tue – und warum.

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Die „einfachere“, für Einsteiger besser geeignete Variante ist ein Account auf wordpress.com. Hier kann man innerhalb weniger Minuten eine eigene Website aufsetzen. Mit der Gratisvariante ist schon vieles möglich; für ein paar Euro im Monat gibt es Zusatzfunktionen. Mehr Speicherplatz, oder eine ganz eigene Domain, die nicht auf „wordpress.com“ endet, kosten etwas. Hier berät uns Peter Berger und empfiehlt, dass für unsere Ansprüche – zumindest vorerst – eine der mittleren Versionen genügt. Wichtig ist, sich vorher zu überlegen, was das für ein Blog werden soll. Die Wahl der Zielgruppe wirkt auf jeden Aspekt: Wie soll der Blog aussehen? Wer soll ihn lesen/hören/ansehen? Wo will ich gefunden werden? Deshalb muss es von Anfang an ein Konzept geben. Am besten auch einen Blog-Namen, der dem gerecht wird UND in den Weiten des Internets gefunden wird. Gar nicht einfach – an diesen Herausforderungen werden wir auch nach dem Kurs noch ein wenig feilen.

Am eigenen Blog gehen wir jeden Punkt gemeinsam durch: welche Einstellungen bewirken was, warum ist das wichtig und wie kann ich etwas wieder ändern. Der Blog wächst. Teilweise müssen wir Punkte wiederholen, aber am Nachmittag sind wir so weit, erste Beiträge zu erstellen. Fotos, Verlinkungen, Schlagwörter und Kategorien – alles durchleuchten wir genau; am Schluss sind wir richtige Profis. Mit eigenen Blogs, die sich sehen lassen können.

Zum Schluss gehen wir das Prozedere nochmal Schritt für Schritt durch: der Blog, von der Idee bis zum ersten Post. Eine Kollegin möchte ihre Marathon-Laufbahn festhalten, eine andere hat bereits eine eigene Website und verwaltet diese künftig selbst. Das ist jetzt kein Problem mehr.

 

Photo via Max Pixel




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