fjum feiert fünfjähriges Bestehen

Das fjum_forum journalismus und medien feierte gestern, Montag, sein fünfjähriges Bestehen und lud zahlreiche MedienmacherInnen, JournalistInnen und KommunikationswissenschaftlerInnen zur Party ins Wiener Haus der Musik.

„Es macht uns sehr stolz, dass wir uns innerhalb weniger Jahre als eine der führenden journalistischen Weiterbildungseinrichtungen in Österreich etabliert haben“, sagte fjum-Geschäftsführerin Daniela Kraus. „Wir werden in den kommenden Jahren weiter auf Innovation, auf experimentelle Formate und internationale Kooperationen setzen“, kündigte sie an.

Andy Kaltenbrunner, Geschäftsführer Medienhaus Wien Tanja Paar, freie Journalistin Matthias Karmasin

 

Die erste Festrednerin, Renate Brauner, Wiener Stadträtin für Finanzen, Wirtschaft und Internationales, hob hervor: „Durch das fjum und seine qualitativ hochwertige Weiterbildungsmöglichkeiten wie zahlreiche Seminare und Diskussionsveranstaltungen hat sich Wien als Medienstandort in den letzten fünf Jahren positiv weiterentwickelt. Zudem hat das Institut dazu beigetragen, den Standort Neu Marx in dieser Hinsicht zu stärken.“

 

Auch die Chefredakteurin für Neue Produkte der NZZ, Anita Zielina, der Kommunikationswissenschaftler Matthias Karmasin, der Medienberater und Geschäftsführer von Medienhaus Wien, Andy Kaltenbrunner, sowie Tanja Paar, Journalistin und Absolventin des fjum-Masterprogramms IMIM sprachen Glückwünsche aus. Anschließend feierten die geladenen Gäste mit einem Live-Konzert von „The Mauvais Garcons“.

>>> W24-Beitrag über die fjum_Fünfjahresfeier

Kurz vor Beginn der Feierlichkeiten war fjum-Geschäftsführerin Daniela Kraus zur Enquete von Medienminister Thomas Drozda (SPÖ) geladen. Unter dem Titel „Medienförderung neu – Was braucht Demokratie?“ diskutierten ausgewählte Kommunikationswissenschaftler und Journalisten über eine Reform der öffentlichen Presseförderung in Österreich. In ihrer Rede forderte Kraus ein Gesetz, das den qualitativen Journalismus und nicht einzelne Medienunternehmen fördert. Zudem sprach sie sich für eine Erhöhung der Förderung für Bildungseinrichtungen aus, denn: „Bildung ist aufwändig und dient nicht nur der Vermittlung unmittelbar umsetzbarer ‚Skills‘, sondern möglichst dazu, den Horizont jener zu erweitern, die den Horizont ihres Publikums erweitern wollen.“

Seit der Gründung im Jahr 2011 hat sich die Zahl der Seminarteilnehmer vervierfacht, die internationalen Kooperationen – unter anderem mit der renommierten City University of New York und der University of Oregon – wurden kontinuierlich ausgebaut. Seit 2015 arbeitet fjum auch mit dem Global Editors Network zusammen. Diese internationale Vereinigung von Chefredakteuren hielt heuer ihre Jahrestagung in Wien ab und wird auch im kommenden Jahr ihren Summit in der Bundeshauptstadt veranstalten. Zu den über 600 internationalen Gästen gehört unter anderem Martin Baron, Chefredakteur der Washington Post.




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