Konferenzaviso: “Vor der Flucht und nach der Flucht: In den Medien”

Erste Vernetzungskonferenz von Journalist*innen und Medienschaffenden mit und ohne Fluchterfahrung

Wann: Dienstag, 17.05.2016 – 10:00 bis 17:30 anschließend Get-Together
Wo: Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien, Währinger Straße 29, 1090 Wien

„Vor der Flucht und nach der Flucht: in den Medien“ ist ein erster systematischer Erfahrungsaustausch von, mit und für Journalist*innen und Medienschaffende, die in den deutschsprachigen Raum geflüchtet sind. Im Laufe eines Konferenztages werden in mehreren interaktiven Formaten Antworten auf folgende Frage gesucht: „Welche Perspektiven gibt es für Newcomer-Journalist*innen in Österreich — und welche Perspektiven geben sie dem österreichischen Journalismus?“ Besucher*innen bekommen die Möglichkeit, Inhalt und Ablauf selbst mitzubestimmen: in Workshop-Phasen wird Input gesammelt; Vorträge werden rotierend für Kleingruppen gehalten; nach der Barcamp-Methode können auch eigene Themen und Problemstellungen eingebracht werden. Auf der Bühne stehen Best-Practice-Beispiele aus dem deutschsprachigen Raum, engagierte Medien sowie geflüchtete Journalist*innen selbst. Die Veranstaltung findet auf Englisch und Deutsch statt.

Ziele der Konferenz sind:

// Nachhaltige Vernetzung
// Zusammenarbeit von Medienschaffenden und Journalist*innen im deutschsprachigen Raum mit und ohne eigene Fluchterfahrung in Medienprojekten, die das spezifische Publikum der Geflüchteten und/oder ein breites Publikum adressieren
// Bewusstseinsbildung für das Thema und Eröffnung von Perspektiven auf beiden Seiten
// Unterstützung geflüchteter Medienschaffender bei der Realisierung ihrer (journalistischen) Ziele im deutschsprachigen Raum

Die Konferenz richtet sich gleichermaßen an geflüchtete Journalist*innen wie an Medienjournalist*innen und alle Journalist*innen, die das Thema Flucht als Herausforderung für die Berichterstattung begreifen, sowie Journalist*innen und Medienverantwortliche, die Partner*innen für neue, integrative Medienprojekte suchen. Sie richtet sich ebenso an Öffentlichkeitsarbeiter*innen für politische oder Nicht-­Regierungs-Organisationen.

Die Konferenz adressiert im Besonderen auch Studierende und Lehrende, die innovative Ansätze und Kontakte im Themenkomplex Flucht, Asyl und Medien suchen.

Wir freuen uns insgesamt über ein breites Publikum, das am Themenfeld “Medien und Flucht/Asyl” interessiert ist.

Bitte notieren Sie den Termin – Details folgen!




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