Journalismus aus der Krise holen

Neues fjum-Programm „Next in Media“ bietet Workshops mit ExpertInnen von SZ, Spiegel, BBC und vielen anderen.

Anmeldung zu allen Next in Media Veranstaltungen: www.fjum-wien.at/next-in-media

Wien (OTS) – Schon wieder neue Tools, die JournalistInnen beherrschen müssen. Schon wieder ein Shitstorm, dem sie ausgesetzt sind. Schon wieder ein prekäres Jahr. JournalistIn im Jahr 2020 sein, das bedeutet auch: Mehrfachbelastungen durch den digitalen Wandel, persönliche Angriffe im Netz, Kurzarbeit und unsichere Zukunftsaussichten. Mit dem Programm „Next in Media“ will fjum JournalistInnen in Österreich auf unterschiedlichen Ebenen unterstützen.

„Next in Media ist in erster Linie ein Empowerment-Programm für JournalistInnen in Österreich“, sagt fjum-Geschäftsführer Simon Kravagna. Mit dem Programm begleitet und vernetzt fjum JournalistInnen, um ihre Digital-Kompetenzen auszubauen, internationale Erfolgs-Modelle zu studieren und zukunftsfähige journalistische Ideen und tragfähige Business-Modelle zu diskutieren: „Ziel des Programmes ist es, dass JournalistInnen ihre Zukunft in der Branche deutlich mehr als bisher mitgestalten“, sagt Kravagna.

In Workshops mit Christopher Pramstaller (SZ), Elisabeth Kanzi (Spiegel), Jeremy Caplan und Anita Zielina (CUNY), Ingrid Brodnig, Paul Myers (BBC) und weiteren Profis soll unter anderem gemeinsam überlegt werden, welche User-Zahlen, Online-Formate, Social Media-Strategien, Produkt-Entwicklungen und Formen von „Automated Journalism“ relevant und in Österreich anwendbar sind.

Zudem werden gemeinsam mit Rechtsanwältin Maria Windhager Strategien gegen „Hass im Netz“ entwickelt. Ein Stammtisch „Digital“ mit Daniela Kraus, Geschäftsführerin des Presseclub Concordia, wird das inhaltliche Programm ergänzen und Austausch zu Themen wie Hate Speech, der Situation der „Freien JournalistInnen“ und (mangelndes) Redaktionsmanagement bieten.

Der „Next in Media“-Schwerpunkt wird von fjum_forum journalismus und medien in Kooperation mit dem Presseclub Concordia sowie Andy Kaltenbrunner vom Medienhaus Wien durchgeführt.
Das Programm wird durch den Digitalisierungsfonds Arbeit 4.0 der Arbeiterkammer Wien gefördert. Dadurch können in Zeiten, in denen Mittel für Weiterbildung knapper werden, freie und angestellte JournalistInnen jedes einzelne Webinar oder jeden Workshop zum Preis von nur 25 Euro besuchen.

 

Fragen zum Programm

beantwortet Gunther Müller (gunther.mueller@fjum-wien.at)




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