Mit Daten Geschichten erzählen

Kursnummer: 110302

„Analysing Data is the future for Journalists“, sagt Sir Tim Berners-Lee, der Erfinder des WWW.

Die Präsentation von Best Practice Beispielen und die Diskussion über die strategischen Einsatzmöglichkeiten von Datenjournalismus stehen im Mittelpunkt dieses Workshops. Die Teilnehmer können selbst testen, wie mit Hilfe eines von vielen kostenlosen Tools aus einem Datensatz eine interaktive Anwendung gestaltet werden kann.

Zielgruppe sind leitende Redakteure und Redakteurinnen aus Online-, Print-, Agentur- und TV-Redaktionen in der Schweiz und in Österreich, die über die Auswahl, Herstellung und Gestaltung von datenbasierten Geschichten entscheiden (Ressortleiter, Grafikchefs, Leiter Infografik und deren Stellvertreter). 

Die Journalistin, Bloggerin und Datenfachfrau Ulrike Langer zeigt an Best Practice Beispielen – etwa von „New York Times“ oder „Guardian“ – wie Medien heute mit der systematischen Auswertung und Visualisierung von Daten Geschichten neu erzählen – und welche Strategien sie damit verfolgen.

Wie geht Datenjournalismus? Müssen Journalisten jetzt programmieren können? (Die kurze Antwort lautet: nein!) Wer sind die Experten auf dem Markt, mit denen man kooperieren kann? Was sind gute Beispiele, von denen man lernen kann? Was ist machbar, und mit welchen Ressourcen? Welche Fehler lassen sich vermeiden? Wie und wann können Nutzer einbezogen werden? Woher kommen die Datensätze? Und wo kann man sich vertieft informieren?

Spätestens seit den umfangreichen Wikileaks-Datensätzen hat der Trend Datenjournalismus auch in deutschsprachige Redaktionen Einzug gehalten. Für seinen Beitrag „Malte Spitz: Vorratsdatenspeicherung“ bekam das Entwicklungsteam von Zeit Online in diesem Jahr einen Grimme Online Award.

Sascha Venohr, Entwicklungsredakteur von Zeit Online, beschreibt, wie Datenjournalismus in seiner Redaktion funktioniert.

Walter Longauer, Ressortleiter InfoGrafik der APA – Austria Presse Agentur, gibt einen Einblick, wie die österreichische Nachrichtenagentur Informationen für tagesaktuelle Medien, Online-Plattformen und viele mehr grafisch aufbereitet – und wie hier Daten zu Stories werden.

Im Anschluss führt Marcus Hebein, stellvertretender APA-Chefredakteur, durch den APA-Newsroom, mit 1.600 m² das Herzstück des dreigeschossigen Gebäudes. Er beherbergt alle redaktionellen Einheiten der APA (ca. 170 Arbeitsplätze) auf einer Ebene. Die APA gilt als eines der modernsten und innovativsten Informationszentren Europas.

Danach laden wir auf einen Snack und ein Glas Wein am Wiener Naschmarkt ein.

In Kooperation mit 

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Materialien

Das Datenjournalismus-Manifest von Mirko Lorenz (Deutsche Welle), Nicolas Kayser-Bril und Geoff McGhee (Datenjournalisten).

Paul Bradshaw: How to Be a Datajournalist

Preisgekrönte Dokumentation von Geoff McGhee (Video): Journalism in the Age of Data.

Journalism in the Age of Data from Geoff McGhee on Vimeo.

Videointerview mit Christian Kreutz von der Open Knowledge Foundation zum Thema Offene Daten: Was ist das? Was kann man journalistisch damit anfangen?
http://www.one.org/de/blog/2011/09/30/interview-mit-christian-kreutz-auf-der-open-aid-data-conference

Erklärvideo (engl.) und Definitionen – What is Open Data?
http://openaiddata.de/open-data/

18.11.201110:30 - 18:00
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APA-Austria Presse Agentur
Laimgrubengasse 10, 1060 Wien, Kurs-Raum „Innsbruck“.  Die APA – Austria Presse Agentur ist die nationale Nachrichtenagentur und der führende Informationsdienstleister Österreichs. Google-Maps >