Social Media: Basics + Advanced

Kursnummer: 211415

Der größte Staat der Welt heißt – Social Media. Milliarden von Menschen nutzen soziale Netzwerke. Sie posten Texte, Bilder und Videos, unterhalten sich mit Freunden, lesen und verbreiten Nachrichten. Eine Welt, die JournalistInnen atemberaubende Möglichkeiten bietet.

Sie suchen ungewöhnliche Themenideen? Oder Augenzeugen in Krisengebieten? Oder Experten zu einem Thema? Dann ist Twitter das Tool Ihrer Wahl. Auf Facebook sollte sich tummeln, wer Personen sucht oder eine Fangemeinde für sein Blatt, seinen Radio- oder TV-Sender aufbauen möchte. Blogging-Plattformen wie Tumblr oder Pinterest bieten sich an, um spezielle Zielgruppen für eigene Produkte zu begeistern.

Das fjum-Seminar ermöglicht den perfekten Einstieg in die Welt der Sozialen Netzwerke. Sie werden mit den Funktionen von Twitter und Facebook vertraut gemacht, erhalten einen Überblick über die wichtigsten Social-Media-Dienste und Best-Practice-Beispiele von Medienunternehmen. Eine ideale Grundlage, um dann selbstständig das neu erworbene Wissen zu vertiefen.

Der Kurs wendet sich an Journalistinnen und Journalisten von Print, Radio und TV. Schwerpunkt an Tag 1 sind die wichtigsten Funktionen, die Twitter und Facebook Journalisten bieten. Tag 2 widmet sich strategischen Fragen, Best-Practice-Beispielen und dem praktischen Einsatz von Social Media in Verlagshäusern. Wir empfehlen, unabhängig vom Vorwissen, beide Tage zu besuchen: Die Blöcke bauen aufeinander auf.

Beide Seminartage gliedern sich in jeweils vier Blöcke à 1,5 Stunden.

Tag 1
Social-Media-Basics für JournalistInnen

Block 1: Wie funktioniert Social Media? Welche Idee steckt dahinter? Wie können JournalistInnen Soziale Netzwerke einsetzen? Wer das Prinzip von Social Media verinnerlicht hat, wird nie wieder ratlos vor neuen Trends stehen. Grund genug, um darüber intensiv zu sprechen – und sich erste Best-Practice-Beispiele anzuschauen.

Block 2: Auf in die Praxis! Wir schauen uns Twitter im Detail an. Und erkunden, warum Hashtags so wichtig und Retweets so begehrt sind. Im Mittelpunkt steht der perfekte Tweet, mit dem JournalistInnen ihre Fangemeinde begeistern und zum Mitmachen animieren können. Oder auf neudeutsch: Call-To-Action.

Block 3: Twitter ist ein hervorragendes Recherche-Tool. Ein Newsticker, schneller als jede Agentur – falls man den richtigen Personen oder Institutionen folgt. Und weiß, wie Trends schnell und sicher erkannt werden. Aber Vorsicht! Die Informationen müssen verifiziert werden – ein Aspekt, der geübt wird.

Block 4: Wir wechseln zu Facebook und besprechen die wichtigsten Einstellungen, die ein privater Account bietet. Im Mittelpunkt steht die Frage: Was bekommt ein User zu sehen, der die Facebook-Seite eines Medienunternehmens geliked hat? Wie und mit wem kann der diese Posts teilen? Wie funktionieren „Newsfeed“ und „Timeline“?

Tag 2
Social-Media-Advanced für JournalistInnen

Block 1: Facebook-Seiten bilden den Kern vieler Social-Media-Strategien. Auf ihnen wird informiert und diskutiert. Sie sind die Heimat unserer Fangemeinde. Doch warum sind einige Seiten erfolgreicher als andere? Was sind deren Geheimnisse? Tipps für die ManagerInnen von Facebook-Seiten und Best-Practice-Beispiele stehen im Mittelpunkt der Session.

Block 2: Früher oder später kommt er bestimmt – der Shitstorm. Oft reicht dazu ein unbedachter Kommentar, verbreitet von einem Influencer. Und dann? Wir simulieren einen Shitstorm und entwickeln Strategien, wie man sich verhalten sollte. Doch so viel schon vorweg: die Storms sind im realen Leben oft nur laue Winde.

Block 3: Facebook und Twitter sind momentan die wichtigsten Netzwerke für Journalisten. Doch daneben tummeln sich weitere Dienste, die interessante Möglichkeiten für Medienleute bieten. Wie die Foto- und Videoplattform Instagram. Oder Pinterest, Google+ und Tumblr. Ein Streifzug durch die Welt der Social-Media-Plattformen.

Block 4: Was bedeutet Erfolg im Social Web? Die Zahl der Fans und Follower? Die Anzahl ihrer Klicks? Oder sind andere Kriterien entscheidend? Wie zum Beispiel die Interaktivität. Und was steckt hinter Begriffen wie „People Talking About This“? Der zweite Seminartag endet mit einem Exkurs zum Thema Social-Media-Monitoring.

Nach den beiden Seminartagen sollte Ihnen die Welt der Social-Media-Dienste nicht mehr fremd sein. Twitter können Sie jetzt bei der journalistischen Arbeit einsetzen; Facebook bedarf zwar noch individueller Übungen, die aber problemlos zu meistern sein sollten. Die vielen Best-Practice-Beispiele in Kombination mit unseren Übungen und Diskussionen versetzen Sie nun in die Lage, Konzepte für Ihre Social-Media-Auftritte zu entwickeln.

Peter Berger ist Journalist, Medienberater und Trainer. Er baute als Chefredakteur die Website und die mobilen Dienste von Financial Times Deutschland (FTD) auf. Zuvor arbeitete er in leitenden Positionen für die „Welt am Sonntag“ und den „Berliner Kurier“. Berger entwirft Internet-Strategien für Redaktionen mit zwei Schwerpunkten: dem Publizieren über mehrere Plattformen sowie den Chancen und Risiken der sozialen Netzwerke.

24.03.201409:30 - 17:00
25.03.201409:30 - 17:00
490,-
Peter Berger
fjum_Seminarraum
Karl-Farkas-Gasse 18, 1030 Wien Anfahrtsplan