Über psychische Gesundheit schreiben

Kursnummer: 113820on

Dienstag, 06.10.2020, 16.30 – 18.30 Uhr
Online (Zoom)

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Psychische Gesundheit und Erkrankungen sind hochkomplexe Themen, zu denen es  noch viele Vorurteile und Mythen gibt. In der medialen Berichterstattung findet mentale Gesundheit zunehmend Platz: Immer mehr (prominente) Menschen sprechen über ihre psychische Erkrankungen und der Gesundheitsminister will für eine bessere psychische Versorgung sorgen.

Wie über psychische Gesundheit geschrieben und gesprochen wird, ist jedoch oft nicht ideal bzw. immer noch stigmatisierend. In diesem Workshop suchen wir nach Möglichkeiten, um es besser zu machen. Darüber hinaus gibt es unter manchen JournalistInnen Unklarheiten zu den Berufen im „Psy-Bereich“: PsychiaterInnen, PsychotherapeutInnen und PsychologInnen werde häufig miteinander verwechselt, obwohl jede dieser Berufsgruppen ihre eigenen Befugnisse und Qualifikationen hat.

 

Diese Kompetenzen erwerben Sie:

  • Sie lernen über psychische Gesundheit und Erkrankungen zu berichten, ohne dass diese Betroffene stigmatisiert.
  • Sie erfahren, was zu beachten ist, damit die Berichterstattung zu psychischen Erkrankungen den LeserInnen hilft.
  • Sie lernen Begriffe, die besser verwendet werden als andere, und wissen, wie Sie sensibel mit Betroffenen Interviews führen können.
  • Außerdem erhalten Sie einen Einblick in die Landschaft der Behandlungsformen und Berufe und kennen danach den Unterschied zwischen einer Psychiaterin, einem Psychotherapeuten und einer Psychologin.

 

So ist dieser Kurs aufgebaut:

1,5 Stunden Webinar inklusive einer Fragerunde

 

Dieses Angebot richtet sich an:

JournalistInnen, die einerseits im Bereich Gesundheit andererseits im Bereich Chronik und Lifestyle mit dem Thema psychische Gesundheit zu tun haben.

 

Das müssen Sie vorbereiten/mitbringen:

Keine Vorbereitungen nötig.

 

Max. TeilnehmerInnen-Zahl: 20

 

Ihr Trainer/Ihre Trainerin:

Mag. Barbara Haid, MSc., ist leitende Psychotherapeutin und Erziehungswissenschafterin am Landeskrankenhaus Hall sowie Psychotherapeutin (Psychodrama) in freier Praxis „transform Psychotherapie & Beratung“ mit den Arbeitsschwerpunkten Essstörungen, sowie Suchterkrankungen im Allgemeinen.

Dr. Peter Stippl ist seit 25 Jahren Psychotherapeut in freier Praxis, davor Unternehmensberater in einem internationalen IT Konzern. Er ist Trainer und Supervisor im Bereich Krisenintervention für high risk Organisationen und seit 2014 Präsident des ÖBVP.

06.10.202016:30 - 18:30
kostenlos. Anmeldung erforderlich.
Peter Stippl, Barbara Haid
Online (Zoom)