Refugees und ihre Medien

Falsche Verdächtigungen, groteske „Benimmregeln“: Viele österreichische Vorurteile den Flüchtlingen gegenüber basieren darauf, dass man selbst kaum etwas über die ankommenden Menschen weiß. In einem journalistisch-ethnographischen Projekt versucht fjum deshalb eine Exploration, eine Erkundung, mit dem Fokus „Mobiltelefon“: Wie verwenden Flüchtlinge ihre Handys? An welchen Informationen sind sie interessiert? Welche Plattformen frequentieren sie?

In Kooperation mit der Stadt Wien und unterstützt von der Volkshilfe Wien befragen wir, eine kleine Gruppe von freien JournalistInnen, Menschen in Notquartieren und bei Organisationen wie Kama. Dabei ist uns ein Anliegen, den Flüchtlingen auf Augenhöhe zu begegnen und ihnen zu signalisieren: Eure Meinung interessiert uns, sie soll gehört werden. Gleichzeitig reflektieren die am Projekt teilnehmenden Journalisten dabei ihr Rollenverständnis in der Interviewsituation. In einem Abschlussworkshop Mitte Dezember werden Erkenntnisse besprochen; sie sollen in die Verbesserung von Stadt Wien-Services für Flüchtlinge einfließen.




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