Ressort Z ist ein zukunftsweisendes fjum-Programm für journalistische Talente in Wien. Die Absolvent:innen werden mit ihren spezifischen Fähigkeiten, Story-Ideen und digitalen Skills die Medienlandschaft von morgen mitgestalten.
Ressort Z (Z = Zukunft) bietet im August 2025 ein vierwöchiges Ausbildungsprogramm, in dem die Teilnehmer:innen sich mit den Veränderungen von Journalismus durch KI beschäftigen und ihre Stories in multimedialen Formaten (Video, Audio, Bild-Text) umsetzen. Danach arbeiten die Teilnehmer:innen entweder ab September drei Monate lang in einem der Partnermedien oder profilieren sich mit finanzieller Unterstützung durch fjum als freie:r Journalist:in.
Ressort Z sucht Bewerber:innen, die sich für Journalismus begeistern und/oder ein spezielles Talent oder Wissen mitbringen, das Medien in Österreich aktuell fehlt. Achtung: Auch Videomacher:innen, Produktentwickler:innen, UX-Spezialist:innen und Quereinsteiger:innen aus anderen Branchen sind bei uns willkommen. Das Programm sieht für August ein Stipendium von 1.500 Euro vor, auch die Praxiserfahrung in den Medien ist bezahlt. Ressort Z wird von fjum umgesetzt und von der Stadt Wien finanziert.
MODUL 1: DAS TRAINING
August 2025 (Mo bis Fr)
Woche eins:
Zum Auftakt werden sich die
Teilnehmer:innen mit der Frage beschäftigen, wie Künstliche Intelligenz
den Journalismus verändert und wie sie KI Tools im Alltag einsetzen
können – unter anderem im Austausch mit Expert:innen wie Patrick
Swanson.
Woche zwei und drei:
In
Kooperation mit Journalist:innen aus den Partnermedien von fjum
simulieren die Teilnehmer:innen Redaktionssitzungen, entwickeln eigene
Themenideen, führen Recherchen und Interviews durch und verfassen
journalistische Beiträge. Regelmäßige Feedbackschleifen und begleitende
Reflexionseinheiten unterstützen dabei den Lernprozess.
Woche vier:
Hier geht es darum, Stories
crossmedial zu gestalten. Ob TikTok, Newsletter oder Podcast – die
Teilnehmer:innen setzen Inhalte zielgruppengerecht um und erzählen sie
auf allen Kanälen.
MODUL 2: DIE PRAXIS
September bis Dezember 2025
Im zweiten Modul steht die praktische Anwendung des bisher Gelernten
im Vordergrund. Die Teilnehmer:innen vertiefen ihre journalistische
Ausbildung in der Berufspraxis – wahlweise innerhalb einer Redaktion
oder im freien Arbeitskontext. Je nach individueller Ausrichtung und
beruflichem Interesse können die Teilnehmer:innen zwischen drei
verschiedenen Praxisformaten wählen:
Für die Dauer von drei Monaten arbeiten die Teilnehmer:innen als
vollwertige Redakteur:innen in einer Partnerredaktion. Dort sind sie
aktiv in den redaktionellen Alltag eingebunden, recherchieren, schreiben
und veröffentlichen eigene Beiträge und erhalten vertiefende Einblicke
in die Abläufe etablierter Medienhäuser.
Alternativ besteht die Möglichkeit, sich als freie:r Journalist:in zu
profilieren. In diesem Fall werden die Teilnehmenden finanziell
unterstützt, um eigene Projekte für (kleinere) Partnermedien zu
realisieren und Netzwerke aufzubauen und sich zu etablieren – mit
beratender Begleitung durch erfahrene Mentor:innen.
Eine weitere Option ist ein viermonatiges Praktikum bei ORF Wien.
Hier sammeln die Teilnehmer:innen Erfahrungen in der Digitalredaktion
und lernen einen multimedial ausgerichteten Großbetrieb kennen.